Dienstag, 4. Juni 2013

Great Ocean Road

Ein Erlebnis von nur 3 Tagen. Adelaide nach Melbourne. Wieder geballte Erlebnisse in kurzer Zeit und deshalb so viele Bilder, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte. An sich ist es nur eine Straße an der Küste, die von Soldaten gebaut wurde, um ihnen nach dem ersten Weltkrieg eine Aufgabe zu geben. Für uns eine gute Möglichkeit Unmengen von Fotos zu machen. Der erste Tag bestand eigentlich nur aus Autofahren, Essen machen und Sonnenuntergang bestaunen.




leider hatten wir nie einen gänzlich wolkenfreien Himmel


Kunst eines Unbekannten. Wir haben ja vermutet, das dies das heimliche Talent und der Zeitvertreib der Wallabies ist.


Am zweiten Tag ging es sehr früh los und den Grampians National Park entdecken.  Mit 3 Schichten Kleidung und dem Versprechen auf einen tollen Ausblick sind wir dann auf den Nga Keenatt gestiegen. Gefühlte 5 Stunden später, nach engen Treppen, steilen Wegen und rutschigen Felsen:









runter musste es ja auch wieder ... ging glücklicherweise so ungefähr 10 Mal schneller




Dank Google weiß ich, dass man sie googly eyes nennt. Ein kleiner Wettbewerb, mit dem unser tour guide uns ermunterte, die Welt ein wenig lustiger zu machen. Irgendwo drauf kleben, ein Foto machen und schnell weg rennen. Dan Murphy sieht so viel lebendiger aus ... und brachte mir den Sieg! 




Bay of Islands.
Ein Stückchen Küste. Wir haben so oft angehalten und Bilder gemacht, dass ich mir die Namen nicht wirklich gemerkt habe. Schön siehts ja trotzdem aus.









Die London-Bridge. Angeblich ein Mann, der seine Frau betrügte. Oder aber 2 Geschwister, die sich mehr liebten, als sie sollten. Oder aber, dieses Gerücht halte ich für am wahrscheinlichsten, Bruder und Schwester die einen Tag blau machten, um die London-Bridge zu sehen. Viele Geschichten über Mann und Frau, die auf der falschen Seite standen, als die Brücke einbrach. 






Die 12 Apostel, beziehungsweise ein Teil davon. Sind sowieso nur noch 8 übrig.


Toller  Sonnenuntergang am 2. Abend war das aber nicht wirklich. Die Wolken haben das Licht völlig verschluckt gehabt. Aber egal, lachen können wir immer. :)




Am nächsten Morgen, Melbourne schon fast in der Nähe, durfte baden gehen, wer wollte. Mir war das dann doch etwas zu kalt und ich habe lieber Muscheln gesammelt. Falls nicht erlaubt sein sollte dies zu tun und die dann auch noch mit nach Deutschland zu bringen: Ich habe die Muscheln dann eine Weile in der Hand gehalten, betrachtet und dann natürlich an die exakte Stelle wieder in den Sand gelegt. 





Um mal wieder die Vielfältigkeit Australiens zu spüren ging es direkt von der Küste in den Regenwald. 

I <3 Baum.






Am Ende der Reise hatte unser cooler tour guide eine tolle Überraschung für uns. Crimson Rosellas, Enten und Koalas. Nah und wunderbar. 






Und dann war es auch wieder vorbei. 


Der dritte Sonnenuntergang und immer noch nicht perfekt. Damn it.

Ich hab absolut keine Ahnung mehr, wo genau das war.

Kurz vor Melbourne haben wir den Surfern noch eine Runde zugeschaut, am beliebtesten Surfstrand der Greaot Ocean Road, oder so.


Unser Auto, mitsamt vieler Leute und noch mehr Gepäck. Schön wars. Mit mehr Sonne wärs nur noch schöner gewesen.

... Hallo Melbourne.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Tully, Cairns, Adelaide und Kangoroo-Island

120 Tage später und ich kann mich irgendwie durchringen, hier wieder etwas zu schreiben. Es ist nicht so, dass keine Zeit hatte oder zu faul war, es war eher der Perfektionismus, der sich wohl doch irgendwo in mir versteckt, der mich daran hinderte wirklich meine Gedanken öffentlich zu machen.

Aber ich habe auch gelernt, dass man vieles nicht allzu ernst nehmen sollte.
...
Ich lasse einfach mal Bilder und ein paar wenige Worte sprechen. Denn mal ehrlich, wer hat denn heutzutage noch Zeit wirklich zu lesen? Alles ist in Hektik, bewegt sich und kommt nur selten zur Ruhe.

Die 4 Monate leben in Tully waren wohl die bedeutendsten in meiner Australienzeit. Wie ein 2. Zuhause, mit super Leuten, harter Arbeit aber Geld verdienen und tollen Freitagnächten.

Hier einer dieser wunderbaren Nächte. Nötig waren nur diese tollen Menschen, etwas zu trinken (natürlich heimlich im Zimmer) und eine Kamera.


... und wieder eine tolle Nacht. Meine Haare waren rot, ja. Aber wo, wenn nicht so weit weg von Zuhause, kann man sich mal ausprobieren?





Murray-Waterfalls


Australia Day!


                     Fancy- Dress- Party: unser Ostern.


Trampen nach Innisfail und zurück zum Shoppen! Was für eine Wohltat für die Seele.



Mein letzter Freitag. LadysNight, was sonst? ;) Und es hat viel Spaß gemacht.

Diese Leute sind der einzige Grund, warum ich meine Arbeit vielleicht etwas vermisse. :)




Von Tully gings gleich weiter nach Cairns und dort in die
Atherton Tablelands

selbstgefunden und gefangene Amethystpython, sogar angefasst! ;)

 




ein Teil der Josephine-Waterfalls

Nach ewigem Entspannen und Bräunen an der Lagune in Cairns war es an der Zeit den warmen Norden zu verlassen. Ein bisschen hatte ich das Flughafen-feeling ja schon vermisst.

Adelaide



Der Botanische Garten.





Kunst!?


Adelaide hin oder her, es musste weitergehen. Ein 2-Tagesausflug nach Kangoroo-Island stand an. Mit einer sehr gemischten Truppe, wo ich tatsächlich die einzige Deutsche war, ging es dann auf die Fähre und los, die tolle Insel erkunden. So viel Schönheit und Natur war schon echt eine Menge für nur 2 Tage.


Einer der wundervollsten Orte, die ich hier in Australien sehen durfte. Voller Natur und Tiere. Tolle Ausblicke, Seen, Strände, Seelöwen und Felsformationen.

Ausblick von Prospect Hill


Seal Bay mit Seelöwen




Little Sahara und Sandboarding!

Ein Känguru bei Nacht ... klaut Essen der Schafen


Remarkable Rocks



Seebären


American River


Pelikane, die viel größer sind als erwartet


Zum krönenden Abschluss, von der Fähre aus, ein sehnsüchtiger Sonnengang 

Fortsetzung folgt... soon